Wandelnden Bedürfnissen im Wohnumfeld nachhaltig gerecht werden

Bedürfnisse im Wohnumfeld verändern sich im Laufe der Zeit, abhängig von der persönlichen Lebenssituation. Welche innovativen Geschäftsmodelle gibt es, um wandelnden Bedürfnissen gerecht zu werden? Ein Ansatz, der sich in anderen Branchen etabliert hat, ist Pay-per-Use. Dabei werden keine Produkte verkauft, sondern Leistungen nach Nutzung verrechnet. Zum Beispiel: Anzahl gedruckter Seiten vs Drucker, Anzahl gebrühter Kaffees vs Kaffeemaschine, Menge der verbrauchten Druckluft vs Druckluftsystem, etc. Das erlaubt Nutzern flexibel auf Infrastruktur zuzugreifen, ohne diese selbst anschaffen zu müssen. Diese Geschäftsmodelle weisen Potenzial auf, eine Vorreiterrolle bezüglich Nachhaltigkeit einzunehmen. Langlebige Produkte werden zum Wettbewerbsvorteil und incentivieren die Entwicklung verbrauchsarmer Produkte, da diese Kosten oft vom Anbieter getragen werden. Doch sind solche Modelle im Wohnumfeld überhaupt gefragt? Welches sind die technologischen Möglichkeiten?

Projektstatus 100%

 Ziele

(1) Definition neuer Geschäftsmodelle und Validierung mittels Umfrage
(2) Erstellung Konzept mit mehreren Gewerken, welches für Investoren, Nutzer & Hersteller attraktiv ist

Resultate

(1) Umfrageergebnisse mit 273 Teilnehmenden (entspricht einer sehr guten Rücklaufquote)
(2) Dokumentation der Erkenntnisse
Die praktische Umsetzung der Erkenntnisse erfolgt individuell und firmenspezifisch durch die beteiligten Unternehmen.

Methodik

– monatliche Sprint-Workshops von jeweils ½ Tag Dauer während acht Monaten
– externe Moderation durch ITZ Innovationstransfer Zentralschweiz

Projektteam

Erich Obrist, ITZ Innovationstransfer Zentralschweiz (Moderation)
Reto Herger, ewl energie wasser luzern
Tim Weingärtner, Hochschule Luzern Informatik
Alessandro Buriola, Otto Fischer AG
Stephan Grüter, thingdust AG
Andri Nicolai, TROX HESCO Schweiz AG
Andreas Bittig, V-ZUG AG
Lukas Muggli, V-ZUG AG
Beat Sidler, V-ZUG AG
Ercan Yapalak, Zehnder Group
Matthias Schwander, Zug Estates AG