Entwicklung eines innovativen Energiekonzepts für ein neues, standortunabhängiges und mittelgrosses Areal in der Schweiz mit verschiedenen Nutzungsarten.

Die Klimaerwärmung betrifft alle. Es ist mit einer globalen Erwärmung von mindestens 2 Grad Celsius zu rechnen. Das dürfte zusätzlich auch eine Veränderung der Luftfeuchtigkeit und extremere Wetterbedingungen mit sich bringen. Dadurch ergeben sich neue Herausforderungen für die gebaute Umwelt. Der Bedarf für Sommerkühlung nimmt zu. Gleichzeitig impliziert der vermehrte Einsatz nachhaltiger Energiequellen saisonale Energiespeicherung. Wie muss ein Energiekonzept für ein Areal mit Blick auf 2050 aussehen, um diesen Aspekten gerecht zu werden und Nutzerbedürfnisse längerfristig abzudecken?

News.

Für das Projekt wurden drei Grobkonzepte entwickelt, welche in einer Expertenrunde diskutiert und angereichert wurden. Als nächsten Schritt wird zuerst ein Synthese-Workshop für das Gesamtprojekt durchgeführt. Auf dieser Basis werden die Anforderung an den Innovationsgrad für das Energiekonzept abgeleitet. Als progressivstes Konzept ist es denkbar, ein Energiekonzept mit modellierten Klimadaten für 2050 auszulegen und zu entwickeln. Das Areal würde damit 2050 climate ready.

Ziel.

Das Projektteam strebt ein Energiekonzept an, welches anhand eines konkreten Beispiels in der Zentralschweiz umgesetzt werden kann. Es gilt, die Rahmendbedingungen nach Minergie-A-ECO einzuhalten und mit innovativen Elementen – je nach lokalen Gegebenheiten – zu ergänzen. Das Ideal eines Netto-Null-Konzepts soll miteinfliessen.

Ausgangslage.

Im Fokus steht ein nicht städtisches Areal mittlerer Grösse mit gemischter Nutzung. Als Ausgangslage dient die Energiestrategie 2050 in Übereinstimmung mit den SIA-Normen. Die Projektverantwortung liegt bei der Strüby Konzept AG, einer führenden Schweizer Gesamtleistungsanbieterin, welche nicht nur auf Minergie-A setzt, um die Klimaziele zu erreichen, sondern auch ECO-Bau zur Sicherstellung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Kundschaft fördert.